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  kleines rotes Quadrat  Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen

Am 23. Mai 1863 wurde in Leipzig die selbständige politische Partei von Lasalle unter dem Namen ”Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein” gegründet.

Ferdinand Lasalle forderte: ”Der Arbeiterstand muss sich als selbständige politische Partei konstituieren und das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht zu dem prinzipiellen Losungswort der Männer dieser Partei machen ...”

August Bebel war der 1. Mann in Deutschland, der das Ausmaß der Frauenunterdrückung bereits 1879 offen beschreibt und die Wurzeln aufdeckt:
”Viele behaupten sogar, es gäbe keine Frauenfrage, denn die Stellung, welche die Frau bisher eingenommen habe und auch in Zukunft einnehmen solle, sei durch ihren ”Naturberuf”, der sie zur Gattin und Mutter bestimme und auf die Häuslichkeit beschränke, gegeben.”

Bebel schrieb damals das Buch: ”Die Frau und der Sozialismus” auch, um den eigenen Leuten, den Sozialisten, die Frauenfrage klarzumachen. Es gab nämlich innerhalb der Arbeiterbewegung eine starke und lautstarke Fraktion, die den Sozialismus als Männersache von Anfang an ansah.

Im Jahr 1919 durften Frauen in Deutschland schließlich zum ersten mal wählen und gewählt werden. Die SPD hatte damit nach dem Ersten Weltkrieg eine zäh erstrittene Parteitagsforderung verwirklicht.

Ende der Sechziger Jahre entwickelte sich im Rahmen des Aufschwungs der Frauenbewegung die AsF als Gruppe mit eigenständiger - eben frauenpolitischer - Willensbildung. Die SPD Frauen erfanden die AsF, weil sie sich nicht länger vertrösten lassen und mit den "Restposten" abspeisen lassen wollten.

Die AsF - eine analog der Partei gegliederte, moderne Organisationsform mit demokratischen Spielregeln, d. h. sebstgewähltem Vorstand, selbstbestimmter Programmatik und eigenständiger politischer Willensbildung mit dem Ziel, diese in die Gesamtpartei einfließen zu lassen.

Aus: "Ein langer Kampf der Frauen um Gleichberechtigung innerhalb der SPD und in der Gesellschaft" von Christa Naaß, MdL (Download als pdf-Datei)

Kontaktadresse:

Ilona Hartl
An der Rohrach 63
91757 Treuchtlingen - Wettelsheim

Ilona.Hartl@SPD-Treuchtlingen.de
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